Ein interdisziplinärer Ansatz zur Beschreibung der nachhaltigen Digitalisierung des Gebäudebestands
10-01, 12:10–13:10 (Europe/Berlin), dattel
Language: German

Wie können digitale Anwendungen des Gebäude- und Quartiersbereichs aus interdisziplinärer Perspektive beschrieben werden? Welche nachhaltigen Ziele verfolgen die Anwendungen und wie können diese effektiv erreicht werden? Gemeinsam mit den Teilnehmenden wollen wir das vor Ort anhand einer neuen Methode visualisieren und diskutieren.


Die Digitalisierung von Gebäuden und Quartieren birgt noch viele offene Fragen und Gestaltungsmöglichkeiten, die es aus Forschungssicht zu begleiten gilt. Insbesondere da Menschen einen Großteil ihrer Lebenszeit in Gebäuden verbringen. Digitale Anwendungen können vielfältige soziale, ökologische, ökonomische, rechtliche und technische Wirkungen entfalten. Die Beschreibung dieser komplexen Zusammenhänge ist nicht immer trivial und bedarf einer möglichst umfassenden Betrachtungsweise.
Die Begleitforschung Energiewendebauen Modul Digitalisierung (mit Vertreter*Innen von IÖW, UdK, TUB und ECDF) untersucht die Rahmenbedingungen der Digitalisierung und Transformation im Gebäudebereich. Gemeinsam mit den Teilnehmenden möchten wir über Möglichkeiten von und Anforderungen an digitale Anwendungen diskutieren, welche Akteure außerhalb der Forschungslandschaft sehen. Denn ein gesamtgesellschaftlich großer Nutzen durch die Digitalisierung kann nur entstehen, wenn auf gesamtgesellschaftliche Belange und Sichtweisen eingegangen wird.
Das Ziel ist es, eine von der Begleitforschung konzipierte Methode zur Beschreibung digitaler Anwendungen in Kreativ-Sessions zu diskutieren und zusammen mit den Teilnehmenden weiterzuentwickeln. Anhand von Beispielanwendungen sollen die Möglichkeiten der Digitalisierung aber auch die Herausforderungen konzeptionell für die Teilnehmenden greifbar gemacht werden. In einem offenen Austausch möchten wir dann aufkommende Fragen und Anmerkungen rund um die Methode besprechen. Dieses kreative Zusammenwirken unterschiedlichster Akteure soll es uns ermöglichen, die Methode zu schärfen und später anwender*innengerecht öffentlich zugänglich zu machen.

Swantje Gährs ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsfeld „Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz“ am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)

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Felix Rehmann forscht an der TU Berlin zur Digitalisierung von Gebäuden und Quartieren.

Rita Streblow hat eine Einstein Center Digital Future Professur an der TU Berlin und leite das Modul Digitalisierung der vom BMWK geförderten Begleitforschung Energiewendebauen.